Feldflora-Reservat im Taunus

Projekte

feldflora-reservat Tagung zum Schutz der Ackerwildkräuter in Schlangenbad

Eine Darstellung der erfolgreichen Tagung im Juni 2008, zum Schutz der Ackerwildkräuter in Schlangenbad-Hausen.
Zu finden unter: www.schutzaecker.de.
Es ist erfreulich, dass unser Feldflora-Reservat jetzt bundesweit als mustergültig anerkannt ist und wesentliche Impulse zur Verstärkung des Schutzes der Wildkräuter gegeben hat. Dies zeigte auch eine Tagung an der Naturschutzakademie Hessen am 04.12.08, zur Bewertung der neu aufgestellten Roten Liste der gefährdeten Pflanzenarten, wonach die Ackerwildkräuter (noch vor den Orchideen und den Moorarten!) die am stärksten bedrohte Gruppe von Pflanzen darstellen!

klv


KLV rettet Schutzhütte vor dem Verfall

Am 08.03.2008: Nachdem Förster Klaus Stolp den Vorstand des Kulturlandschaftsvereins, Herr Wolfgang Taut, angesprochen hatte, in wessen Zuständigkeitsbereich das in Standsetzten der Hütte am Wassertretbecken in Hausen v.d.H. fällt, hat Herr Taut nicht lange überlegt und sprach die Mitglieder des KLV an. Sofort erklärten siche einige bereit, das Dach neu abzudichten, herausgerissene Balken zu ersetzen und auch einen neuen Schutzanstrich anzubringen. Danke auch an den Verkehrsverein der für die Kosten aufkam.

 

KLV

 



Hauser Kohlen-Meiler

21.05.-05.06.06: Vorbereitung, Brand und Ablöschung eines Kohlenmeilers.

Ein Kohlenmeiler bezeichnet einen mit Erde, Gras und Moos luftdicht bedeckten Holz-Haufen, welcher von einem Köhler in Brand gesetzt wird, um Holzkohle zu erzeugen. Dieser wird ebenerdig gebaut. Zu Beginn wird ein Schacht aus Stangen errichtet, die senkrecht in den Boden gelassen werden. Rundherum werden ca. 1 m lange Holzstücke aufgeschichtet. Darauf kommt ein Dach aus trockenem Laub, Heu oder Stroh. Zum Abschluss wird der Meiler mit Erde, Gras und Moos luftdicht verschlossen. Über den Schacht wird der Meiler entzündet. Die Aufgabe des Köhlers ist es nun, über die folgenden Tage oder Wochen (je nach Größe des Meilers) den Meiler weder erlöschen noch ihn durch zu viel Luftzufuhr abbrennen zu lassen. Dazu bohrt und verschließt er Löcher an der Oberfläche. Durch die Beobachtung des Rauches bzw. dessen Farbe muss der Köhler erkennen, ob zu viel oder zu wenig Luftzufuhr herrscht. Nach der vollständigen Garung des Inhaltes wird der Meiler mit Wasser abgelöscht. Gelingt dies nicht vollständig, so verbrennt die zuvor entstandene Holzkohle innerhalb kürzester Zeit unter großer Wärmeentwicklung. Die dabei entstehende Hitze ist so groß, dass eine Annäherung an den Meiler unmöglich wird. Aus 100 kg Holz können ca. 20 kg Holzkohle gewonnen werden.

KLV